„Ex Kollege“ verhindert Sieg der Lustenauer

    0
    158

    Am Samstag den 9.9. startete in Vorarlberg die AHL Saison 2017/18 mit dem Schlagerspiel EHC Lustenau gegen EK Zell am See.

    Die Vorzeichen für dieses Spiel waren ganz besonders.

    Einige Spieler wechselten heuer zwischen diesen Mannschaften hin und her.

    Mit Lukas Schluderbacher, Jürgen Tschernutter wurden gleich zwei ex Zeller nach Lustenau geholt, im Gegenzug zog es Petr Vala nach einer Saison im Ländle wieder zurück nach Zell am See. Patrick Machreich wechselte ebenfalls von Lustenau ins schöne Pinzgau und gerade Machreich avisierte im ersten Spiel, gegen seine ex Kollegen zum Match winner.

    Machreich zeigte ein „big save“ nach dem andern, machte zahlreiche top Chancen der Lustenauer zunichte und war am Ende der Vater des Zeller 2:3 Sieges.

    Der EHC Lustenau spielte zu Beginn sehr diszipliniert, erarbeitete sich immer wieder gute Chancen aber im Abschluss scheiterte man immer wieder am Torwart der Gäste.

    Daher endete das erste Drittel auch mit einem 0:0. Umso länger das Match dann dauerte umso nervöser wurden die Löwen. Es gelang zwar der 1:0 Führungstreffer doch dieser wurde sofort von den Pinzgauern egalisiert.

    Selbst nach dem 2:1 Führungstreffer konnten die Vorarlberger die Nervosität nicht ablegen und daher machten sie den Gegner immer stärker.

    Bis 4. Minuten vor dem Ende konnten die Lustenauer die hauchdünne Führung verteidigen, danach ging es aber Schlag auf Schlag. Die Uhr zeigt die 56. Minute und den Zellern gelang der Ausgleich zum 2:2 und als jeder in der Halle schon an die Verlängerung dachte erzielten die Gäste 48 Sekunden vor dem Ende den glücklichen Treffer zum 2:3.

    Schade, der EHC Lustenau war nach Punkten die stärkere Mannschaft musste sich aber sehr cleveren Eisbären geschlagen geben.

    Trainer Gerald Ressmann erklärte nach dem Spiel, dass die Vorbereitung sehr gut war aber die Mannschaft diese Leistung nicht in die Meisterschaft mitnehmen konnte. Die Mannschaft wirkte sehr Nervös und dadurch passierten immer wieder falsche Entscheidungen. Die brutale Auslosung bringt jetzt mit Asiago, Ritten und Jesenice drei Top Teams wo nur sehr schwer Punkte zu gewinnen sind.

    Für Daniel Stefan war es der Start in die zweite Saison beim EHC Lustenau.

    „Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, leider hat man das im 3. Drittel nicht gesehen. Zell am See hat am Ende unglaubliche Kräfte frei gemacht. Wir hätten den Sack allerdings schon früher zumachen müssen aber Patrick Machreich hatte einen unglaubliche starken Tag. Jetzt haben wir uns das Leben schon etwas schwer gemacht, in den nächsten Runden warten richtige Top Favoriten auf uns.“