Schrecksekunde in Graz!

23.12.2010

ATSE Graz - EC Red Bull Salzburg 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)
Zuschauer: 185
Referees: KRCELIC V.; MEURERS C., SPORER G.
Tore: VAN LIJDEN J. (25:59 / PAUL N., UNTERWEGER M.), UNTERWEGER M. (46:09 / PODLIPNIK M.), FEICHTNER A. (58:44 / HOLST T., MITTERDORFER D.)

Der ATSE Graz das erste Drittel stark und belagerte über weite Strecken das Tor der Salzburger. Der Torerfolg blieb aber lange aus, immer wieder blieb man irgendwo im Bollwerk der Bullenabwehr hängen. Gefährlich wurden die Salzburger nur in den Überzahlspielen, von denen sie ab Ende des Startdrittels einige zugesprochen bekamen.
Nachdem man sich zunächst lange gut verteidigt hatte und unter anderem über zwei volle Minuten mit 2 Mann weniger am Eis war, schlug es aber zu Beginn des Mitteldrittels ein. Van Lijden lenkte einen Paul-Schuss unhaltbar für Florian Weisskircher zum 0:1 ab - mit diesem Spielstand ging es auch ins Schlussdrittel.
In den letzten 20 Minuten versuchten die Grazer nochmals das Spiel zu drehen, fingen sich aber aus einem Konter den zweiten Gegentreffer ein, als Unterweger mit einem verdeckten Schuss genau traf. Mit dem Rücken zur Wand mobilisierten die Grazer nochmals alle Kräfte, gegen die Salzburger Hintermannschaft rund um Goalie Gracnar war aber heute kein Kraut gewachsen. Als man eineinhalb Minuten vor Schluss noch den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm fiel schließlich noch der dritte Salzburger Treffer durch Feichtner.

 

SCHRECKSEKUNDE: Nach einer sehr starken Leistung von Daniel Stefan, in den ersten zwei Dritteln kam es zu einem Zwischenfall zu Beginn des letzten Spielabschnitt, der letztlich mit viel „Weihnachtsengerln" gut ausging! Der Verteidiger Daniel Stefan vom ATSE Graz bekam einen Schlagschuss von der blauen Linie, mit voller Wucht, direkt unter das Ende von seinem  Brustschutz. Unbemerkt der Zuschauer und ungeachtet der Schmerzen spielte D.STEFAN mit zusammengebissenen Zähnen den Wechsel noch fertig. Auf der Spielerbank stellte sich dann heraus, dass Daniel Blut im Speichel hatte. Teamarzt Dr. Kerl hat sofort eine Untersuchung im UKH Graz veranlasst um sicher zu gehen, dass keine schweren inneren Verletzungen vorhanden sind. Im UKH gab es dann für das Erste Entwarnung, eine Lungenprellung und einen Bluterguss mit Abschürfungen die den Puck genau wiedererkennen lassen. „Ein Andenken an das Match gegen Salzburg, wenn du gegen „Bullen" spielst kann so etwas schon vorkommen! Nein Scherz beiseite, ich hatte großes Glück halbwegs gesund aus dieser Nummer rauszukommen. Ich wollte ja weiterspielen, doch unser Dok. hat sofort gemeint „No Way"!  Das war wirklich unglücklich da kann keiner etwas dafür. Ich werde am 25.Dez. noch einmal untersucht, doch gehe ich davon aus das Training sofort wieder aufnehmen zu können!" sagt Daniel Stefan zu diesem Vorfall

Vielen DANK an Teamarzt Dr. Kerl für seinen raschen,persönlichen Einsatz!

Aus Graz, für hockey24 O.C.

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