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Sommergespräch mit Daniel Stefan

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Daniel Stefan #32 hier im ungewöhnlichen Trikot des Team Zehenthof. Daniel Stefan #32 hier im ungewöhnlichen Trikot des Team Zehenthof. hockey24

Wir haben jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit nichts mehr von Daniel Stefan gehört und haben einmal nachgefragt wie es um den EHC Lustenau Verteidiger so steht?

Die Saison in der AHL 2017/18 steht vor der Tür und schön langsam kehrt wieder Eisluft in die Hallen. Für dich ist es bereits die zweite Saison als Löwe. Wie hast du die eisfreie Zeit verbracht?

„Die Zeit ist zwar eisfrei aber ich hatte nur eine ganz kurze Pause, Training, Job und Vorbereitung auf die kommende Saison ist voll im Gang. Für Urlaub bleibt da sehr wenig Zeit. Ab und zu nach Villach aber das war es dann auch schon.“

Stichwort Villach man hat dich auch bei dem einen oder anderen Ballhockeyspiel in Villach gesehen?

„Ja leider ist es diesmal nur sehr selten zeitlich möglich gewesen aber wir hatten mit dem Team Zehenthof eine großartige Vorrunde, im Halbfinale waren dann die Eishockeyspieler bereits bei ihren Vereinen und daher war hier nichts mehr zu holen.“

Du warst einer der Ersten der den Vertrag in Lustenau verlängert hat, passt Daniel Stefan und Lustenau so gut zusammen?

Ich sehe es als großes Vertrauen, dass es dem Verein wichtig war mich frühzeitig zu binden, es ist auch kein Geheimnis, dass es mir in Lustenau sehr gut gefällt und wir sportlich zu den besten Teams österreichs gehören.“

Wo liegt der Unterschied zu Zell am See?

„Es gibt nicht viele Unterschiede, beide Vereine arbeiten sehr traditionell und bodenständig, für mich war es in der letzten Saison eine sportliche Herausforderung nach Lustenau zu gehen um mich sportlich weiterzuentwickeln. Die Begeisterung wird in beiden Teams sehr hoch geschrieben und beide Mannschaften zeichnet ein besonderer Team Spirit aus“

Die AHL scheint immer stärker zu werden und mit Laibach kommt ein EBEL Klub dazu, sportlich eine sehr schwere Aufgabe?

„Natürlich sieht man wie die anderen Vereine mächtig aufrüsten und immer mehr EBEL Spieler in die AHL drücken, ich denke aber gerade der EHC Lustenau geht hier einen kontinuierlichen Weg und bleibt am Boden. Wir haben eine ausgezeichnete Mischung im Team und sind vom Alter her eine sehr junge hungrige Truppe.“

Wer sind deine Favoriten?

„Beide slowenischen Teams, sowohl Jesenice als auch Laibach sind sicher sehr stark zu bewerten und natürlich die Südtiroler Mannschaften wie Pustertal und Ritten, genauso wie Assiago sind für mich ganz vorne zu sehen. Ich bin überzeugt, dass in dieser Saison auch mit Zell am See zu rechnen sein wird, hier wurde sehr viel investiert und einige gute Spieler geholt. Trotzdem glaube ich auch, dass der EHC Lustenau wieder eine Rolle spielen wird und zu den Top Teams in Österreich gehört.“

Du hast dich in den letzten Jahren immer in Villach vorbereitet, wie hat deine Vorbereitung in den letzten Monaten ausgesehen?

„Mein Lebensschwerpunkt ist inzwischen in Vorarlberg, ich komme nur mehr sehr selten nach Villach. Der Tagesablauf ist im Sommer nicht einfacher wie im Winter, ich gehe teilweise um 6 Uhr früh zur ersten Trainingseinheit, danach Job und am Abend wieder zum Training. Daher freue ich mich schon auf die ersten Einheiten am Eis und wieder Wettkampf Atmosphäre zu spüren.“

Ihr habt bis jetzt nicht weniger als 6 Villacher im EHC Kader und zwei weitere Kärntner, sieht nach einer Kärntner Provinz aus?

Villacher bringen immer sehr frisches und leidenschaftliches Klima in eine Mannschaft. Wir haben alle 6 gemeinsam beim VSV gespielt und kennen uns schon einige Jahre. Daher ist auch das Heimweh nicht zu groß und wir versuchen die Villacher Kultur sehr hoch zu halten!“

Vielen Dank für die Zeit und viel Erfolg für die nächsten Monate

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